Reset
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13.- 19.12.2008
Ausstellung

Bankenkrisen, Klimawandel und Rohstoffverknappung sind die Vorboten einer bevorstehenden Wende, deren Ausmaß uns heute noch nicht bewusst sein kann. In einer Zeit, in der Beschleunigung, Wachstum und Effizienz die Schlüsselworte sind, prägt neben einem ungebremsten Sicherheits-und Absicherungsdenken auch das stille Warten auf den Knall unsere Zeit. Jeder versucht, solange es möglich ist, noch etwas von dem großen "Wirtschaftskuchen" abzubekommen. Daraus entstehen zum Teil absurde Situationen, was die Überlegung aufwirft: Was wäre, wenn das marktwirtschaftliche System auf einmal plötzlich in sich zusammenbricht?
Diese Frage stellen sich bildende Künstler aus Wien Ottakring und präsentieren ihre kritischen, humoristischen und visionären Ansätze in der Ausstellung "Reset", die vom 12. Dezember bis zum 20. Dezember 2008 in der oberen Etage des Ragnarhofs stattfindet.
Sowohl bildnerisch, installativ
als auch performativ soll sich mit dem Thema "Schock und Neuentstehung"
im Hinblick auf unsere Zeit kritisch auseinander gesetzt werden. Die Arbeiten
sollen sowohl eine Bestandsaufnahme unseres Systems sein, als auch eine
Vision für die Zukunft beinhalten.
Dabei wird interaktiven Kunstformen, wie Aktionen zu einem jeweiligen Bild
oder Performances, besonderer Stellenwert eingeräumt. Ziel ist es demnach
auch mit theatralen Mitteln zu arbeiten, um eine größere Einbeziehung
des Publikums zu gewährleisten.
Thomas Heimel lädt zu der Gruppenausstellung "Reset" sowohl etablierte, als auch junge, angehende Künstler ein. Da sich der Ragnarhof als Knotenpunkt im Kulturbezirk Ottakring versteht, ist ein zentrales Anliegen außerdem, mit dem Projekt den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Künstlern des 16. Bezirks zu fördern.
