LOST
IN VIENNA
11. April 2008, ab 20h

Der etwas andere Kulturevent
am 11. April im Ragnarhof.
Live-Act, Videolounge, DJs/VJs und Buchpräsentation.
Wien. Für alle bisweilen etwas verlorenen Bewohner der Stadt: Eine ereignisreiche Nacht im Zeichen des jungen zeitgenössischen Wiener Kulturlebens.
Von 20h bis 4h morgens dreht sich im aufstrebenden Veranstaltungsort der Off-Kultur mitten im Brunnenmarkt-Viertel alles um multimediales Wien-Erleben auf zwei Etagen.
Eine inszenierte Lesung des noch unveröffentlichten Buches von Katharina Moser mit dem Titel "Typisch Österreich" präsentiert ab 20h Wien-Erfahrungen junger Europäer in einer sehenswerten Chor-Version, geleitet von "Anna und Du"-Star Helge Salnikau.
Die Kurzfilmrolle "Lost in Vienna", entstanden in Kooperation mit dem Kurzfilmfestival VIS (viennashorts.com) und Kino5, der Plattform für unabhängige Filmschaffende (www.kino5.net) und unter Kontribution der MASC foundation (www.masc.at) präsentiert ab 21h in der Videolounge Arbeiten junger großteils österreichischer Filmschaffender rund um die Themen Urbanität, Identität und Verlorensein. Das besondere: Die Rolle läuft in Endlosschleife bis ca. Mitternacht.
Ab 22h: Ton und Bild in Synthese
Als Headliner des Abends sorgt die Konzept-Band Das Synthie Modul für ein audiovisuelles Großereignis. Auf Orinigal-Synthesizer-Instrumenten entwickelt sich der typische Synthie-Sound - unterstützt von sinnerweiternden Visuals und einem Hauch von Neon-Touch.
Ab 23h verwandeln die DJs odd+iroy (schalldampfer/temp-records), B.Hörmann (aber-records) sowie die VJs e:v/a (sound:frame, ei(s)kon:fekt) annablume (superkitsch) und akari*lichterwald den Ragnarhof in einen multimedialen Dancefloor, wo sich jedermann im Sight&Sound verlieren kann.
Rückfragehinweis:
Karoline Hausmann & Severin Dostal
kontakt@sickultur.com
Eintritt: 5,- Euro
Infos zu Programm&Künstlern im Detail:
Buchpräsentation:
"Die Österreicher fühlen sich sehr gern zu Hause." (Caroline,
F)
"Ich glaube, dass sich in Wien selbst ein Tiroler manchmal als Ausländer
fühlen muss." (Marcello, I)
Vorstellung des noch unveröffentlichten Buches von Katharina Moser
"Typisch ['Ø?st(?)ra?ç]. Österreich in Europa -
Europa in Österreich". Das Buch erzählt auf unterhaltsam-informative
Weise von den Eindrücken über Österreich, die junge Europäer
bei ihrem Aufenthalt in Österreich gewonnen haben und von den Klischeevorstellungen,
die sie davor von diesem Land hatten. Die chorische Lesung wird inszeniert
von Helge Salnikau.
Die Künstler:
Das Synthie Modul
Eine Soundkünstler-Gruppe, die sich mit analoger, digitaler und hybrider
Synthesizermusik auseinandersetzt. In diesem Sinne arbeiten die "synthies"
Karl Kühn, Axel Koschier, Bernhard Rasinger und Gregor Titze bereits
seit dem Jahr 2003 zusammen. Bei ihren Live -Auftritten kommen rund 40 Synthesizer
zum Einsatz und aufgrund ihres ästhetischen Konzepts sorgen sie nicht
nur für ein musikalisches Erlebnis.
odd+iroy
Zwei, die mit dem Schalldampfer durch Sinuswellen kreuzen, beladen mit Tonnen
an Bass, bestimmt digitale und analoge Klangufer zu vereinen. odd ist bekannt
für seine Toleranz für jede Form von tanzbaren Musikstilen und
beliebt für seine gepflegte Selektion an anregendem Vinyl. iRoy, ebenso
lange im Geschäft, ist das Chamäleon das Musikstile und Instrumente
(Mikrophon, Plattenteller oder Notebook) wechselt wie seine Künstlernamen,
als MC begonnen hat und nun mit Odd gemeinsam die gesammelte Erfahrung durch
MIDI-Kabel, Bin r-Code und Schweiß zur Formvollendung führt.
B.Hörmann
Mitbegründer von aber-records, DJ und Liebhaber. Langjährige Begeisterung
für diverse Musikrichtungen brachte ihn letztendlich zur Elektronik,
wo er vorläufig Halt gemacht hat. Seine Sets reichen von minimal techno,
hiphop und d&b über experimentellere Stücke bis hin zu tanzbarem
breakcore. Verloren gehen wird er diesmal in eher ruhigeren Gefilden.
akari*lichterwald
Beschäftigt sich seit 2006/07 mit der visuellen Umsetzung von Ton und
Text. Mittels filmischer und vorfilmischer Methoden werden Lichttapeten
und Lichtspiele erzeugt. Ein buntes Repatoire aus bewegten Bildern, vereinzelt
Animationen und gezielt eingesetztem Found-Footage lassen so ein heterogenes
Potpourri flimmernder Impressionen entstehen.
e:v/a
Gründerin von ei(s)kon:fekt - "Verein zur Förderung audio-visueller
Kultur" und Kuratorin wie Organisatorin des sound:frame festivals.
Eine wichtige Voraussetzung für sie ist es, dass ihr die Musik gefällt,
die sie visualisiert. Ihre Visuals verführen - man taucht zugleich
in fremde und bekannte Welten, die einen berühren, zum Lachen bringen,
aber auf alle Fälle ziehen sie einen in ihren Bann. e:v/a spielt mit
den Bildern, deren Quelle unterschiedlichste Medien sind und erweckt sie
in einen vollkommen neuen Kontext wieder zum Leben. Ihre Bilder erzählen
Geschichten. Geschichten, die weder einen Anfang noch ein Ende brauchen.
annablume
Sieht sich gleichermaßen als Filmemacherin und Visualistin. Versucht
in ihrer Arbeit immer wieder neue Ansätze zu finden. Teils entwickelte
sich ihr Stil aus der Technik, teils aus musikalischen Eindrücken.
Von konkreten Objekten bis hin zur Animation abstrakter Elemtene kreiert
annablume ein homogenes sich langsam entwickelndes Bild. Bei LOST IN VIENNA
wird sie mit lens jadepfahl (markus oberndorfer) zusammen arbeiten. Lens
ist Fotograf und Kurzfilmemacher mit Wohnsitz in Wien und Teil des Medienkollektivs
rotaug.com.