13. 04. 2010, 20.00
Ragnarhof, Grundsteingasse 12, 1160 Wien

2010 feiert die IG Kultur Wien, ehemals Interessengemeinschaft für autonome
Kulturarbeit, ihr 20 jähriges Bestehen. Wir nehmen das zum Anlass - mit
Ausblick auf die im Herbst stattfindenden Wahlen in Wien - ehemalige Vorstands-
und Gründungsmitglieder die Geschichte der IG Kultur Wien (IGKW) rekapitulieren
zu lassen.
War damals eine zentrale Zielsetzung der Interessengemeinschaften, sich mit den Rahmenbedingungen für autonome Kulturarbeit auseinander zu setzen, folgte in den frühen 90er Jahren -- begleitet von einer Professionalisierungsdebatte von Kulturarbeit in den einzelnen Interessengemeinschaften -- eine interessenpolitische Verschiebung und Veränderung auch im Selbstverständnis der IGKW. Vernetzungsarbeit für die "freie Kulturszene" stand nun im Vordergrund.
Mit dem Vorstandswechsel 2008 hat
die IG Kultur Wien ihre Lobbying- und Öffentlichkeits-arbeit mit dem
Ziel, freie Kulturarbeit sichtbarer zu machen, verstärkt und will damit
als politischer Player abseits der Parteipolitik in das politische Geschehen
eingreifen.
Was lässt sich heute und in naher Zukunft in Wien kulturpolitisch für
freischaffende Kulturinitiativen erreichen? Und wie kann die IG Kultur Wien
am effektivsten die Interessen ihrer Mitglieder vertreten?
Podium:
Pamela Bartar, Vorstandsmitglied von 2006 - 2008 (angefragt)
Peter Dvorsky, Vorstandsmitglied von 1990 -- 2001
Ulli Fuchs, Vorstandsmitglied von 1990 - 2001
Georg Stejskal, Vorstandsmitglied von 2000 -- 2005 (angefragt)
Moderation:
Hikmet Kayahan
www.igkulturwien.net