Veranstaltungsreihe
"Geachtet - geächtet"

KünstlerInnen gedenken der Schwarz-Blauen Wende - mit Monomania, Stefan
Weber, Christoph und Lollo und anderen - im Ragnarhof ab 29.1..
Am 4. Februar 2000 wurde die schwarz-blaue Regierung von Bundespräsident
Thomas Klestil angelobt. Jener Regierungswechsel, der als "Wende"
in die österreichische Geschichte eingehen sollte, war von EU-Sanktionen,
aber auch von lebhaften Protesten, Kunstaktionen und einer enormen Politisierung
junger Menschen begleitet.
Zehn Jahre danach
Zehn Jahre nach soll die Kunstaktion "Geachtet - geächtet" die
Ereignisse aufarbeiten, in Erinnerung rufen und den kreativen und reformativen
Schwung der Wendejahre wieder zum Leben erwecken.
"Geachtet - geächtet" beginnt am 29. Jänner im Wiener Ragnarhof
mit einer Lesung von Gerhard Ruiss und Traude Korosa, einem Konzert der Hörspielcrew
(HSC), von I-Wolf, Kapputnicks und Trishes.
Weitere Höhepunkte der Veranstaltungsreihe bis 5. Februar: Die Performance
"Marie übt die Anarchie", eine Lesung des Schriftstellers Doron
Rabinovici, Auftritte von Christoph und Lollo, Monomania mit Stefan Weber und
Sü-vaal, sowie Volxtheater-Videos.
Weitere Infos auf hier: http://www.geachtet-geaechtet.at (red, derStandard.at)
Der Standard, 19. Jänner 2010, 17:03
http://derstandard.at/1263705492582/Veranstaltungsreihe-Geachtet---geaechtet