

4. VIENNESE SOULFOOD FESTIVAL
Bereits zum vierten Mal findet im
November 2009 das beliebte Viennese Soulfood Festival (VSFF) im Ragnarhof
in Wien statt. Wie bei den ersten drei Ausgaben des VSFF, wird auch diesmal
wieder szeneübergreifendes Programm der Bereiche Musik, Bildende Kunst,
Film, Literatur und Gesellschaftstanz geboten.
Viennese Soulfood, seit 2007 in Wien als Verein aktiv, widmet sich mit der
Durchführung von Ausstellungen, Festivals und Parties der Schnittpunkte
verschiedener Kunstrichtungen. Im Mittelpunkt stehen neben dem Spaß,
gegenseitige Inspiration und gemeinsames Arbeiten, sowie das Schaffen eines
kreativen Netzwerkes.
Nach 2 erfolgreichen Jahren steht das 4. Festival für einen Richtungsentscheid.
Die Organisationsstrukturen wurden den wachsenden Ansprüchen des geschätzten
Publikums (und der Veranstalter) angepaßt, auch um das VSFF weiterhin
lebendig und abwechslungsreich gestalten zu können. Verschiedene Bereiche
der Produktion wurden unter den einzelnen Mitgliedern des Vereins Viennese
Soulfood aufgeteilt um die gesteckten Ziele zu erreichen.
So fungiert ab dieser Ausgabe Hauptprojektleiterin Rania Moslam als Künstlerische
Leiterin, die abwechselnd von eingeladenen KuratorInnen unterstützt wird.
Für das 4. VSFF übernimmt Alexander Karl Felch, Künstler und
langjähriger Veranstalter diese Funktion.
Parallel zur regelmäßigen Bespielung des Roten Bogens, wurde auch
das Label Viennese Soulfood Records gegründet um den beteiligten Musikern
eine Plattform über das Festival hinaus bieten zu können. Dieses
wird von Hanibal Scheutz betreut.
Obwohl das Hauptaugenmerk auf Akteuren der aktuellen Wiener Szene liegt, bringt
das VSFF auch wieder internationale KünstlerInnen unter anderem aus Berlin
und Moskau nach Wien.
VSFF 4 Programm:
Freitag, 06.11.09 (ab 19.00h) bis
Sonntag, 08.11.09
Ragnarhof, Grundsteingasse 12, 1160 Wien
Eintrittspreis: Freitag: frei, Samstag: AK: 8 Euro, Sonntag: AK: 8 Euro,
VVK: 7 Euro; 2-Tage Pass (Sa,So): 12 Euro
Pressekontakt:viennesesoulfood@gmail.com
Mag. Alice Felch
+436608156956
Freitag, 06.November 2009
Der Eröffnungs-, Vernissage-, Performance - Abend
19.00h
Einlass
Eintritt frei
20.00h
Eröffnung
Ausstellung Jan Vormann: Baut Was!
MusikarbeiterInnenkapelle
danach
Dj Line
Remise VL
Samstag, 07.November 2009
Der Konzerte-, Party Abend
18.00h
Einlass
Eintritt 8 €
Moderation Birgit Denk
Internationale Kurzkunstfilmauslese
ab 20.00
Konzerte
Megaboomband
78 Plus
Superczerny
danach
Dj Line
Vj
Violetta Parisini
Dabelka & Mr. Belk
Combo Nation
Sonntag, 08.November 2009
Die Lounge
17.00h
Einlass
Eintritt 8 €
Moderation Birgit Denk
Ab 18.30
Lesung und Konzerte
Marcus Hinterthür liest Verfluchungen
Frau Herz
Herbert Weixelbaum
Boris von Wien / GastArbeiter
9er Sessellift (5/8erl in Ehrn und Netnakisum)
danach
Dj Line
Luis Forever
Teilnehmende Künstler/innen
9er Sessellift (5/8erl in Ehrn und Netnakisum)
Der erste 9er Sessellift durch Österreich!
Wer kennt nicht die charmanteste GirlierockbandÖsterreichs? Wer kennt
nicht das bestaussehenste
Wienerliedquintett? Wer weiß nicht, dass 9 8erl mehr als ein Liter und
Musikantinnen in der Stadt sind? Ausgestattet mit speziell phrasierten Bögen,
Grooveantrieb durch
tanzbaren Motor und ProtagonistInnen mit hohem Stage diving
Potential wird der erste
9er Sessellift der altmodischen Gondel zeigen, dass es romantischer ist an
der
frischen Luft zu reisen!!!
Sie sehen aus, als würde man Sepp Forchers
klingendes Österreich auf LSD anschauen
(Die Presse, Schaufenster über Netnakisum)
An der Schnittstelle von Peter Alexander
und Stevie Wonder
(Die Presse, Schaufenster über 5/8erl in Ehrn)
Max Gaier Vocals
Magdalena Zenz - Violine
Bobby Slivovsky - Vocals
Johanna Kugler - Violine
Hanibal Scheutz - Kontrabass
deeLinde - Chello
Miki Liebermann - Gitarre
Marie-Therese Härtl - Viola
Clemens Zivadinovic - Arkordion
Foto: Rania Moslam
www.myspace.com/5achterl
78 Plus
Nach dem ersten Album von 78plus, das Vergleichsweise avantgardistisch angelegt
war,
regiert auf dem zweiten Longplayer Wandelwelt König Pop.
Trotz dieser Wendung blieb der Wille
zum Experiment erhalten, denn 78plus sind immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten
des Samplings von Schellackplatten. 78rpm ist die Abspielgeschwindigkeit dieser
Vorläufer
der 45er-Singles und 33er-LPs, die Band setzt ein plus hinter die Zahl 78
und beschreibt damit ihre respektvolle und doch forsche Herangehensweise an
diese Zeugnisse der Popgeschichte, die wohl dosiert und geschickt ausgewählt
in einen Kontext aus Songwriting,
Elektronik und Jazzeinflüssen eingebunden werden. Der behutsam digitalisierte
Sound vergangener
Zeiten wird dabei nach Herzenlust zerschnitten,geschliffen und verbogen, durch
den Sequencer
gejagt und mit Sampler, Stimme und Synthesizer zu tanzbaren Popsongs geformt.
Im Studio
(oder zuhause unter dem Hochbett) nimmt man dann noch gerne einen fetten Kontrabass,
knackige Drums oder ein durchgeknalltes Saxophon hinzu. 78plus gelingt mit
Wandelwelt die bisher wohl
stimmigste Synthese aus den historischen Klängen und der digitalen Realität
von heute.
Guenther Berger vocals, electronics, synthesizer, guitar, harmonica
Stephan Sperlich electronics, synthesizer, e-bass, guitar, harmonica,
vocals
Philipp Moosbrugger double bass
Erwin Schober drums
Foto: Eva Dranaz/3007
www.myspace.com/78plus
Boris von Wien / GastArbeiter
Geboren in Rußland
Seit 1989 in Österreich.
Lebt und arbeitet in Wien.
Endlich! Die Russische Antwort auf Ivan Rebrov (Hans Rolf Rippert). Denn wer
sagt eigentlich, daß nur Ausländer das russische Klischee bedienen
dürfen?
Und so bringt der Musiker und Künstler Boris von Wien eigenwillige
Interpretationen russischer Charterfolge in deutscher Sprache.
Aus Sicht des Gastarbeiters behandelt er die wirklich großen Themen
des Lebens:
Geld Frauen - Alkohol, als wandelndes Klischee, aber immer charmant.
Mit seinem Stil öffnet er damit eine eigene Ebene innerhalb der österreichischen
Musikszene.
Los, Los, Los - Paravoz! (Dampflokomotive) ruft Boris von Wien,
und schon wütet der russische Partybär. Dann wird getanzt, getrunken
und gesungen. Getreu dem Motto Russland ist ein schönes Land, wirf
die Gläser an die Wand! bleibt kein Auge trocken und kein Stuhl
stehen, und am Ende rufen alle: Boris, Boris, davaj, davaj!
www.balalaika.at
Dabelka& Mr.Belk
Seit rund zehn Jahren ist nun auch in Novosibirsk und dem nahe gelegenen Akademgorodok
eine Szene experimentierfreudiger elektronischer Musik am Wachsen, und sie
haben seit der ersten Stunde diese maßgeblich mitgestaltet: Maria Aleynikova
und Denis Yashin, gemeinsam
bilden sie das Duo Belki. Aleynikova und Yashin sind beide Mitte 20, und damit
Kinder der Perestroika und der Internet-Generation, die die Sowjetunion vor
allem aus Erzählungen kennen und der westlichen Kultur mit einem offenen
und neugierigen Blick begegnen. Belki studieren in Wien derzeit an der Akademie
der bildenden Künste, unter anderem bei Pomassl. Und im monatlichen Club
Zone von Laton legen Belki als Resident DJs in der wiener Secession auf.
Dabelka & Mr.Belk
Maria Aleynikova
Denis Yashin
www.myspace.com/ourbandnameisbelki
Frau Herz
... Eigentlich heißt sie ja Kathrin Maria Anna Füßl, aber
Frau Herz klingt natürlich um einiges hübscher. Unter diesem Pseudonym
veröffentlicht die junge Wiener Musikerin liebenswerten Heimwerkerinnenpop,
der durch eine markante Stimme und schöne Melodien hängenbleibt.
Dazu kommt hier noch ein wenig Klingklang, da ein Akkordeon, dort ein stimmungsvolles
Geklapper - und zum Drüberstreuen gibt es so lässige Songtitel wie
"Das Lied des Matrosenresli". Auch schön: Als Einflüsse
gibt Frau Herz "the weather, the sea, the spaceship" zu Protokoll...
Gerhard Stöger, Falter 10/09
Foto: David Murobi
www.myspace.com/frauherz
Marcus Hinterthür

Meisterklassenpreisträger der Akademie der Bildenden Künste, ist
seit einem viertel Jahrhundert immer wieder mit imposanten lyrischen Experimenten
an die Öffentlichkeit getreten. Zuletzt war seine interessante Kolumne
"Rosencranz und Gernegross are dead" im ST/A/R zu lesen. An den
"Verfluchungen" arbeitet er seit über fünfzehn Jahren
und trägt alte und neue
Textpassagen auszugsweise daraus vor.
Foto: Matthias Götzelmann
Combo Nation

Beats beat beasts! Visuals made from hand, caught by camera, to music that´s
made to dance. multimedia-sound concept by chance.
Annalisa Cannito
Georg Kuttelwascher
www.kuttelwascher-g.org
www.myspace.com/107129220
Luis Figueroa
www.myspace.com/tlm
www.myspace.com/luisfigueroa
Megaboomband Mopi Shax
Nachdem die beiden no-limit-musikanten und Bandgründer mit ihrem Duoprojekt
Reiskönig
(oder Königreis) die letzten Jahre Bahnbrechende internationale erfolge
verbuchen konnten, entschlossensie sich sich auszudehnen. Persönlich
wie musikalisch.
Sie scharten einen Schippel von vielversprechenden Musikern um sich, und formierten
die Megaboomband: Mopi Shax."
Angela Reisinger - voc,...
Lukas König - drums,prophet,perc,voc...
Wolfgang Schiftner - sax,electronics
Bernd Satzinger - bass
Magdalena Zenz - violine
Sophie Abraham - violoncello
MusikarbeiterInnenkapelle
Mit dem Ziel das Trauma Blasmusikkapelle zu überwinden, formierte sich
die Musikarbeiterkapelle. ArbeiterInnenlieder und Techno-Covers statt Märschen,
progressive Frische statt konservativer Langweile, Innovation statt Tradition.
Gespielt wird aber noch +immer auf Blasmusikinstrumenten.
line-up (wechselnd):
stabführer: austrofred, bernhard hofer, christian lechner,
goliath laser, irridation
kapellmeister: laurenz ennser, mathias mayrbäurl
marketenderInnen: agnes kathol, bernhard hofer,
die fröhlichen2
querflöte: beate gruber, doris hehenberger, katharina pree,
melanie pilat, michaela binder, noelle brenninger
klarinette: gabriele zwölfer, heike jegel, pepi öttl,
stefan arbeithuber
saxophon: andrea schalk, eva schlögl, ines kostka,
laura singer, moritz radner, roswitha weingrill
tenorsaxophon: bernadette huber, bernhard fink, mathias mayrbäurl
tenorhorn: helmut fritz, peter schauer
flügelhorn: felix luedicke, nina bruckner, peter schachinger
trompete: bernhard weigl, christian brüser, jens lindowsky,
maria reitzinger, thomas albenberger, ursula winkler
horn: sabine gruber, simon grillitsch
posaune: anna gruber, christian kirchweger, joachim ofner, stefan schauer
tuba: andreas suer, stefan neuheimer
trommeln: andreas mayrbäurl, gernot michlmayr, irene grabherr,
lukas singer, mati randow, michael suszynski, roland hörmann
www.musikarbeiterkapelle.net/
Violetta Parisini

Violetta Parisini erzählt gerne Geschichten, kleine und große und
große in kleinen. So entstehen Songs und DJ-sets, bei denen sie auch
öfter ihr Mikrofon auspackt. Nach Philosophiestudium und Feldenkraisausbildung
hat sie beschlossen, sich vor allem der Musik zu widmen; ihr erstes Album
wird im Frühjahr 2010 erscheinen.
Foto: Carola Schmidt
www.myspace.com/violettaparisiniat5am
Superczerny

A fuckin' hot brew! Rock'n'roll Techno! No kiddin' Check 'em out!
- James Burnfield / Nju Age Mag
Das entzückende Techno-Trio aus Wien, das
die Fische anbeißen lässt!
- Hildegard van der Leen / Musika Nova
Tabulos bewegt sich Super Czerny zwischen frugalen Techno-Songs und
hingebungsvollen Grooveausschreitungen.
- Peter Köpfler / Heartpit
... in ungewohnter Besetzung
(Gesang, Bass, Schlagzeug), ein starker
Brückenschlag zwischen programmiert anmutender Klanggestaltung und der
Wucht sehr intensiver menschlicher Gefühlsausbrüche... - Jochen
Telemann/ Fragebogen Sozial
...sehenswert, hörenswert, Super Czerny!
- Claudia Batner / Radio Strategie
Foto: Astrid Knie
www.myspace.com/superczerny
Jan Vormann
Es surrt, brummt und quietscht. In einem Käfig auf dem Fußboden
zappelt ein eingesperrter Roboter, als wolle er die Kabel, über die er
mit Strom versorgt wird, zernagen. An der Wand hängt ein Bilderrahmen,
in den eine Wasserwaage eingelassen ist. Das Bild fehlt.
Dafür bewegen sich die Sprossen einer Stehleiter wie bei einer Rolltreppe
über Ketten nach oben. Sinnlose Innovationen, wie wir sie aus der Zahnbürstenreklame
kennen?
Überzogene Technisierung? Eigentlich sind wir hier, um Legosteine zu
sehen. Mit denen hat der Künstler Jan Vormann die baulichen Wunden der
Stadt verarztet. Da wo Einschusslöcher waren oder Fassaden bröckelten,
füllen jetzt kleine Steine die Lücken im Mauerwerk. Nur einen
Steinwurf entfernt" heißt die Installation in Berlin Mitte. In
Rom und Tel Aviv war die Straßenkunst schon zu sehen, jetzt staunen
die Berliner und Touristen. Im 20. Jahr des Mauerfalls und 70 Jahre nach Kriegsbeginn
leisten die bunten Prothesen Wiedergutmachung an der geschundenen Architektur.
www.janvormann.com
Herbert Weixelbaum
Ursprünglich Gitarrist, begann sich HW bald für Drumcomputer,Synthesizer
und Sequenzer zu interessieren. Spielte Gitarre in einer Band namens axulyth.
Spielt groovebox gemeinsam
mit b.fleischmann als duo505 und spielt game boy mit den Leuten von dot.matrix.
www.herbertweixelbaum.com